3 Ö Solar GdR

Die Quelle sprudelt unermüdlich !

Seit Oktober 2005 betreibt das ÖGZ eine Photovoltaikanlage, die aus der eingestrahlten Sonnenenergie elektrischen Strom erzeugt und gegen eine entsprechende Vergütung in das städtische Netz einspeist.
Planung, Bau und Finanzierung der Solaranlage gelten weit über die Grenzen Frankenthals hinaus als Vorzeigeprojekt ökumenischer Gemeinschaftsarbeit; alle Aktivitäten und Entscheidungen werden von den beiden Partnergemeinden gleichermaßen getragen. Auch nach mehreren Betriebsjahren kann man von einem vollen Erfolg des Projektes sprechen; die Quelle sprudelt unermüdlich.
Die Solaranlage läuft seit ihrer Inbetriebnahme unauffällig und völlig störungs-frei; Wartungsarbeiten sind bislang nicht erforderlich gewesen.





Solardach des ÖGZ

Wieviel Strom hat die Solaranlage bislang produziert ?

Solarstrom-Diagramm




Mit Stand Juni 2009 wurden bislang etwa 50.000 kWh ins öffentliche Netz eingespeist. Die Stromerträge liegen damit punktgenau im Plan und haben die Erwartungen selbst in Anbetracht einiger bescheidener Sommerperioden in den letzten Jahren gut erfüllt.
Auf der Anzeigetafel im Eingangsbereich des ÖGZ kann man sich direkt vor Ort über die aktuelle Stromleistung und die erzeugte Strommenge informieren.
Die Grafik unten zeigt den Verlauf über alle Betriebsjahre. Man kann daraus sehr gut die unterschiedlichen Sonnenintensitäten in den jeweiligen Jahren erkennen; der „Jahrhundert- April“ in 2007 hebt sich übrigens deutlich hervor.

Solarstrom liegt ökologisch voll im Trend !

Über allen wirtschaftlichen Aspekten sollte man auch den ökologischen Effekt nicht vergessen. Die Thematik ist unverändert aktuell, denn umweltfreundlich gewonnener Solarstrom muss nicht in konventionellen Kraftwerken durch Verbrennung fossiler Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas) oder durch Kernkraft erzeugt werden.
Das ÖGZ folgt damit dem Trend der Zeit und trägt aktiv zum Klimaschutz bei durch Vermeidung des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2); und nicht zu vergessen: Wir schonen die weltweit knapper werdenden Energieressourcen.
Die Anzeigetafel gibt auch Auskunft über die „eingesparte“ CO2- Menge.


Solardach mit Zellen

Wie erfolgt die Abrechnung ?

Im Prinzip funktioniert es wie bei jeder normalen Haushalts- Stromabrechnung, nur mit dem Unterschied, dass die Zahlungen in umgekehrter Richtung laufen. Die Stadtwerke Frankenthal als Stromabnehmer überweisen alle 2 Monate eine fixe Abschlagszahlung auf die voraussichtlichen Erträge. Mit der letzten Rate erfolgt dann die Endabrechnung auf Basis der tatsächlich erfolgten Stromerzeugung. Bei der Vergütung des eingespeisten Stroms fallen übrigens keine steuerlichen Abzüge an.